Systemische Supervision

Die Methode der Supervision entstand im sozialen Bereich zur Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter und wurde vor allem für die Beobachtung in der Ausbildung und die Förderung am Berufsanfang genutzt. In den 60er Jahren begannen die ersten Weiterbildungen für Supervision in Deutschland und heute zeigt sich der Nutzen dieser Methode als Qualitätsmerkmal neben den psychosozialen Berufszweigen auch in vielen anderen Arbeitsfeldern.

Die systemische Supervision berücksichtigt die Zusammenhänge der betroffenen Bereiche, ihre Verknüpfungen, Überschneidung und Einwirkung aufeinander und damit auch die Hintergründe des Beobachters.
Im Arbeitsbereich wird dies z.B. bei den verschiedenen horizontalen Systemen (z.B. Kollegenkreis) und vertikalen Systemen (z.B. Chef, Vorgesetzten, Untergeordneten) deutlich.

Wie bei einem Mobile bewirkt dabei eine Veränderung an einem Punkt Auswirkungen auf die ganzen Systeme.

Systemische Supervision fragt bei diesen Veränderungen nach dem "wer" , "wie" und "was".

Im systemischen Arbeiten werden auch die unterschiedlichen Sinneskanäle des Menschen genutzt um ein Verstehen auf mehreren Ebenen zu erreichen und zu verankern.

Dies wird durch verschiedene Aufstellungsarten, Materialien und Methoden begünstigt, wie auf dem Bild beispielhaft zu sehen ist.


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